Wir leben Labor. Seit mehr als 75 Jahren.

Das sind wir: ein ärztlich geführtes Familienunternehmen in dritter Generation mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden

Dafür stehen wir: labormedizinische Leistungen im Interesse unserer Patient*innen und ärztlichen Kolleg*innen sowie höchste analytische Qualität, fachärztliche Kompetenz und ein breites Analysespektrum  

So sind wir organisiert: als bundesweiter Verbund medizinischer Laboratorien und Einrichtungen, mit 170 Laborärzt*innen und Expert*innen verschiedenster Fachgebiete

Über 370 Kliniken und 20.000 Ärzt*innen vertrauen unserer Analytik.

Weitere qualifizierte Leistungen bei LADR: LebensmittelanalytikWasser- und Umweltanalytik, Fachservice Hygiene. Kompetenzen erweitern: LADR Akademie mit interdisziplinären Fortbildungen für alle Fachgebiete

Aktuelles

Labordiagnostik der Schilddrüse Schwangere
Neues LADR informiert | 25.02.2021
Labordiagnostik der Schilddrüse

Von der Diagnose der Hyper- und Hypothyreose über die Abklärung der Schilddrüsenfunktion während der Schwangerschaft bis hin zu den wichtigsten Einflussgrößen auf die Labordiagnostik: In einem neuen „LADR informiert“ (Ausgabe Nr. 322) geht es um die Labordiagnostik der Schilddrüse.

Auf vier Seiten inklusive Stufendiagnostik wird übersichtlich erläutert, wie sich aus dem klinischen Bild und den Laborwerten eine stimmige Diagnose ergibt.

Download LADR informiert Nr. 322

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Schmerzmittelabhängigkeit
Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen | 17.02.2021
Schmerzmittel in der Labordiagnostik

Laut einer Hochrechnung aus dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2018 hatten bundesweit 26 Mio. Personen im zurückliegenden Monat Schmerzmittel eingenommen – häufig ohne ärztliche Verordnung. Damit rangiert die Prävalenz für eine Schmerzmittelabhängigkeit mit 3,2 % noch vor dem Alkohol (3,1 %). Im Vordergrund stehen dabei freiverkäufliche nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen.

Nicht alle Substanzen haben das gleiche Gefährdungspotenzial, so ist besonders das toxische Potenzial der Überdosierung von Paracetamol hervorzuheben. Oder die Kombination von Schmerzmitteln mit Alkohol.

Gut zu wissen: Der Verdacht auf Missbrauch von Schmerzmitteln kann labordiagnostisch untersucht werden. Aufschluss geben Blut- und Urinanalysen, die auch medikamenteninduzierte Nebenwirkungen anzeigen und sich für eine etwaige Therapiekontrolle eignen. Alles Wissenswerte zum Thema erfahren Sie in unserem LADR informiert „Schmerzmittelabhängigkeit“.

Download: LADR infomiert Nr. 321 Schmerzmittelabhängigkeit

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Weltkrebstag
Weltkrebstag | 04.02.2021
Der LADR Laborverbund stellt neues Themenheft „Tumormarker“ bereit

Am 4. Februar ist Weltkrebstag – in diesem Jahr unter dem Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“. Die Veranstalter wünschen sich von uns allen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs: Jeder möge für sich herausfinden, auf welche Weise sie oder er zur Lösung eines der zentralen Gesundheitsprobleme beitragen kann. Sei es durch Aufklärung und Prävention, durch Helfen und Mut machen und vieles mehr.*

Aus diesem Anlass möchten wir auf unser aktualisiertes Themenheft „Tumormarker“ hinweisen.  Darin haben wir für Sie Informationen über die Aussagekraft klassischer Tumormarker zusammengefasst und eine tabellarische Übersicht zur Zuordnung von Tumormarkern und Organsystemen erstellt.

Sie können das Themenheft „Tumormarker“ kostenlos herunterladen unter LADR.de/informationen/arzt/themenhefte

Oder als Druckexemplar bestellen unter
LADR.de/infomaterial-onkologie

*Weitere Informationen zum Weltkrebstag und der Kampagne finden Sie hier:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag-2021/

Gestrecktes Cannabis
Synthetisches Cannabinoid MDMB-4en-PINACA | 29.01.2021
So gefährlich ist gestrecktes Cannabis

Die EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) warnte schon im November 2020, dass beschlagnahmtes Haschisch und Marihuana, aber auch E-Liquids und präparierte Papiere, mit synthetischen Wirkstoffen wie MDMB-4en-PINACA, 5F-MDMB-PICA oder 4-fluoro MDMB-BUTINACA versetzt waren. Nachweise, die sich aktuell häufen - und die Anlass zur Sorge geben.

Denn der Konsument wird die veränderte Zusammensetzung zunächst nicht wahrnehmen, da die beigemischten Wirkstoffe die Cannabiswirkung imitieren. Doch dieses Unwissen kann lebensgefährliche Folgen haben. Welche das sind und was hinter diesem neuen Trend steckt, lesen Sie hier … 

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Coronavirus-Mutation | 25.01.2021
LADR Facharztlabore fahnden nach Virusmutationen in allen SARS-CoV-2-PCR-positiven Proben

Nach bisherigem Stand der Wissenschaft stellt die Mutation N501Y des Coronavirus derzeit eine ernstzunehmende Bedrohung für eine zunehmende Ausbreitung von Covid-19-Fällen in Europa und damit in Deutschland dar. Die Labore im LADR Laborverbund werden daher nicht nur die im Rahmen der Coronavirus-Surveillanceverordnung (CorSurV) vorgesehene Sequenzierung von 5% der SARS-CoV-2-PCR-positiven Proben umsetzen, sondern ab dem 25.01.2021 in einer breit angelegten Initiative alle PCR-positiven Proben auf die Mutation N501Y (B.1.1.7) mittels spezifischer PCR-Verfahren screenen. Die Analyse erfolgt taggleich zusammengefasst für alle LADR Facharztlabore im LADR Zentrallabor bzw. LADR Laborzentrum Nord-West.

Mehr im aktualisierten Beitrag ...

CT Wert Coronavirus
SARS-CoV-2-PCR | 25.01.2021
Wie aussagekräftig ist der Ct-Wert?

Sag mir deinen Ct-Wert* und ich sage dir, wie ansteckend du bist? Wenn es nur so einfach wäre. Die verbreitete Annahme, je höher der Ct-Wert, desto geringer die Viruslast des Probanden und folglich dessen Kontagiosität, ist so nicht haltbar. 
Zwar korreliert der Ct-Wert grundsätzlich mit der Viruskonzentration im Untersuchungsmaterial. Doch es gibt eine Reihe von Variablen – in der Präanalytik und bei der Analyse im Labor – die den Ct-Wert und seine Aussagekraft entscheidend beeinflussen können.

Darüber informieren wir ausführlich in unserem neuen:
Download: LADR informiert 320 „Wie aussagekräftig ist der Ct-Wert?“

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* Zum Nachweis des Coronavirus mit der RT-PCR werden Abschnitte der Erreger-RNA in DNA umgeschrieben, diese in aufeinanderfolgenden Zyklen vermehrt und mit einer fluoreszierenden Substanz sichtbar gemacht. Ab einer bestimmten DNA-Menge beginnt die Fluoreszenz linear zu steigen. Exakt dieser Punkt wird als Ct-Wert (Ct = Crossing threshold) bezeichnet. Er wird angegeben mit der Anzahl der bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten DNA-Vermehrungszyklen. 
 

Sexuell übertragbare Infektionen (STI)
Steigende Inzidenzen | 11.01.2021
Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Die Erreger der sexuell übertragenen Infektionen (STI: sexually transmitted infections) werden durch enge Körper- und insbesondere Schleimhautkontakte übertragen. Die Vielfalt an STI ist groß. Zu den Erregern zählen Bakterien, Viren und Parasiten. Genitale Infektionen mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis gehören dabei zu den häufigsten Erkrankungen dieser Art in Deutschland.

Die Unterschiedlichkeit der möglichen Erreger ist herausfordernd, weil das klinische Bild allein in der Regel keine eindeutige Diagnose zulässt. Die ist aber wichtig, denn wird eine Infektion nicht erkannt, kann es durch eine unauffällige Ausbreitung der Erreger zu ernsten Spätfolgen kommen, etwa ungewollter Kinderlosigkeit, chronischen genitalen Entzündungen oder Erkrankungen der Neugeborenen.

Download: LADR informiert Nr.316 - Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

weitere Informationen zu Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Präanalytik | 17.12.2020
Praktische Tipps für Praxismitarbeiter

Immer wieder gelangen Proben ins Labor, die im ungünstigsten Fall nicht analysiert werden können. Unsere „Praktische Tipps“ zur Präanalytik klären über häufige Ursachen auf und geben Hinweise für das richtige Vorgehen. Blut nicht korrekt abgenommen, Röhrchen falsch codiert, Proben zu warm gelagert – bei der Patientenvorbereitung und Probengewinnung sowie der Kennzeichnung, Lagerung und dem Transport von Proben treten immer wieder vermeidbare Fehler auf. Das kann die Weiterverarbeitung und Analyse der Proben im Labor verzögern oder gar unmöglich machen.

Um die präanalytischen Prozesse weiter zu optimieren, laden Sie am besten gleich hier „Praktische Tipps“ für Praxismitarbeiter herunter.

» Praktische Tipps - Überblick

» zu den Präanalytik - Praktischen Tipps

psychotrope Substanz (NPS)
Warnhinweis: Neuer psychoaktiver Stoff (NPS) | 27.11.2020
Hohes Gesundheitsrisiko durch synthetische Cannabinoide

Im Gegensatz zum natürlich vorkommenden THC rufen synthetische Cannabinoide, die sich inzwischen fest auf dem Rauschgift-Markt etabliert haben, deutlich häufiger akute und schwerwiegende Vergiftungen hervor. Es drohen unter anderem rasche Ohnmacht, Herzrasen, Krampfanfälle, Verwirrtheit, Wahnvorstellungen oder akute Psychosen. Besonders problematisch: Die hohe Potenz von synthetischen Cannabinoiden erhöht die Gefahr einer Überdosierung.

Umso wichtiger ist es, parallel zur Entwicklung neuer Suchtstoffe in der Diagnostik Schritt zu halten. Bei LADR zum Beispiel können wir das synthetische Cannabinoid MDMB-4en-PINACA inzwischen routinemäßig nachweisen.

» mehr über MDMB-4en-PINACA

Deutscher Lebertag
Kontrolle ist besser | 20.11.2020
Check-up für die Leber

Das ist das Motto des diesjährigen Lebertages am 20. November.
Hintergrund: Lebererkrankungen bleiben oft über lange Zeit unbemerkt. Es ist also ratsam, seine Leberwerte regelmäßig untersuchen zu lassen.

Die Leber spielt als Entgiftungsorgan eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, außerdem produziert sie Galle für die Verdauung. Allerdings: Alkohol und andere Giftstoffe können ihre Zellen nachhaltig schädigen. Mithilfe moderner Labordiagnostik können krankhafte Veränderungen der Leber frühzeitig im Blut erkannt und möglichen chronischen Entzündungen vorgebeugt werden. Unbehandelt können diese zur Leberzirrhose oder zum Leberzellkrebs führen. Die Deutsche Leberhilfe e. V. als Ausrichter des Lebertages empfiehlt daher eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte im Blut.

Einen Überblick über häufige Lebererkrankungen, diagnostische Abklärung und weitere Vorgehensweisen erhalten Sie hier: https://ladr.de/leberwerte

Download: Erhöhte Leberwerte

Download: FIB4 labormedizinische Beurteilung einer Leberfibrose bei NAFLD

Download: Hepatitis E - an sie sollte man denken!