News-Archiv

Wichtige Information | 20.08.2020
Corona-Warn-App und Abruf der Testergebnisse: Info für Reiserückkehrer

Die offizielle Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie und kann signifikant helfen, das aktuelle Infektions-geschehen kontrollierbarer zu machen. Infektionsketten werden selbstständig erfasst und können vollkommen anonym an andere App-Nutzer weitergegeben werden. Die App kann dem Benutzer dann empfehlen, sich auf SARS-CoV-2 testen zu lassen. Mit Hilfe der App können Sie Ihr Testergebnis abrufen. Im Falle eines positiven Testergebnisses können andere App-Nutzer über diesen Weg gewarnt werden.

Falls Sie den Befund in schriftlicher Form zur Vorlage an dritter Stelle benötigen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Sie können Ihr Testergebnis mit dem QR-Code und Scan über die App Mein Laborergebnis abrufen und downloaden. Alternativ können Sie auch das Web-Portal nutzen: www.mein-laborergebnis.de (hier verwenden Sie die ausgehändigte Buchstaben-Zahlen-Kombination).

Sollten Sie mit den vorgenannten Wegen keine Möglichkeit zur Abfrage haben, erhalten Sie Ihr Ergebnis über die von uns als Call Center beauftragte Firma itech Laborlösungen GmbH:

Telefon: +49 (5295) 995 70 40 (07:30 Uhr bis 17:30 Uhr)
Mail: mein-laborergebnis@itech-gmbh.de

Coronatest-Ergebnis über die App Mein Laborergebnis

Datenschutzhinweis zur SARS-CoV-2 - Untersuchung und zum Befundabruf mittels „Mein Laborergebnis“

Wichtige Information | 12.08.2020
Coronatest-Ergebnisse für Reiserückkehrer

Bitte beachten: Eine schriftliche Ergebnismitteilung ist über das LADR Webportal (www.mein-laborergebnis.de) bzw. die LADR-App Mein Laborergebnis auf elektronischem Weg umgehend verfügbar! Bitte vermeiden Sie daher möglichst telefonische Befundabfragen! Die Datenschutzprozesse der beiden Abläufe und der diesbezüglich von Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten entnehmen Sie bitte unter https://ladr.de/ladr-verbund/datenschutzrichtlinien. Hinweise zur Corona-Warn-App entnehmen Sie bitte separat der „Datenschutzerklärung Corona-Warn-App".

Für eine Abfrage von Coronatest-Ergebnis benutzen Sie bitte entweder

1. die Corona-Warn-App

2. das LADR Webportal www.mein-laborergebnis.de oder

3. die LADR-App Mein Laborergebnis

 

Wichtige Links und Information | 06.08.2020
Coronavirus SARS-CoV-2 Diagnostik im LADR Laborverbund
LADR informiert | 19.08.2020
Leitfaden Hormondiagnostik in der gynäkologischen Praxis

In der gynäkologischen Praxis ist die Hormondiagnostik fester Bestandteil der differentialdiagnostischen Abklärung von hormonellen Störungen und Zyklusstörungen, der Beurteilung der ovariellen Funktion sowie des Zyklusmonitorings. Sie hat zudem eine große Bedeutung für die Kontrolle der ovariellen Stimulation im Zuge einer Kinderwunschtherapie. Bei der Beurteilung vieler Parameter in der Hormondiagnostik ist es wichtig, verschiedene exogene Faktoren zu berücksichtigen, um das Ergebnis korrekt deuten zu können. Solche Faktoren sind zum Beispiel die Zyklusphase, Alter und Gewicht der Patientin, Schwanger­schaft oder eine etwaige Medikation. Deshalb sollten nicht nur einzelne Befunde, sondern immer die Gesamtkonstellation inklusive klinischer Symptomatik betrachtet werden.

Weitere Informationen zur Hormondiagnostik in der gynäkologischen Praxis enthält das neue „LADR informiert“ (Ausgabe 303) .

DPD Testung
Empfohlene DPD-Testung | 06.08.2020
Dosisanpassung zur Reduktion der Toxizität nach DPYD-Genotyp-Testung

Zu den am häufigsten eingesetzten Zytostatika in der systemischen Chemotherapie gehören Fluorouracil-haltige Arzneimittel wie 5-Fluorouracil und seine oralen Prodrugs Capecitabin und Tegafur. Unter der Therapie können bei einem Teil der Patienten schwere bis lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten. Eine der Ursachen ist ein genetisch bedingter Mangel des Enzyms Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD), das am Abbau von Fluorouracil beteiligt ist. Daher empfiehlt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Patienten vor Beginn einer systemischen Behandlung mit 5-Fluorouracil, Capecitabin und Tegafur auf einen DPD-Mangel zu testen.

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) e. V. für einen Diagnostik- und Therapie-Algorithmus sowie eine Übersicht der häufigen und funktionell relevanten Genvarianten finden Sie in unserem ausführlichen neuen „LADR informiert“.

Download LADR informiert 301

Anämie
Stufendiagnostik | 30.06.2020
Der Ätiologie einer Anämie auf der Spur

Eisenmangel als Indiz? Das war einmal. Die Ursache einer Anämie zu ermitteln, ist Detektivarbeit: Der Verdacht ergibt sich häufig aufgrund der Krankengeschichte und klinischer Beschwerden, wie Dyspnoe, Müdigkeit, geringere Belastbarkeit und Blässe. Oder sie fällt als Zufallsbefund bei der Bestimmung des kleinen Blutbildes auf.

Aber was steckt dahinter? Die Ursachen für das Symptom Anämie reichen von verstärkter Menstruation bei Frauen über eine vegane Ernährungsweise bis zu Hämoglobinopathien bei Patienten mit Migrationshintergrund.

Neben einer ausführlichen klinischen Untersuchung ist eine Stufendiagnostik mit Laboruntersuchungen zur Abklärung unabdingbar. Was die Erythrozytenindices und die Retikulozyten verraten und wie klinisch-chemische Parameter weiterhelfen u. v. m., erfahren Sie in unserem ausführlichen neuen LADR informiert.

Download LADR informiert 299

LADR Leistungsverzeichnis
Leistungsverzeichnis | 18.06.2020
Neues LADR-Leistungsverzeichnis und Standardwerk „Labor & Diagnose 2020“ von Prof. Thomas verfügbar.

Seit über 30 Jahren veröffentlichen wir unser LADR-Leistungsverzeichnis in Buchform – ein hilfreiches Nachschlagewerk für unsere Einsender! Das Standardwerk „Labor & Diagnose 2020“ von Prof. Dr. med. Lothar Thomas ist seit 45 Jahren erhältlich und jetzt als Internet-Ausgabe frei verfügbar.

» zum LADR Leistungsverzeichnis

» Der Thomas Labor und Diagnose 2020

Corona Warn App Logo
Informationen für Einsender und Patienten | 18.06.2020
Die Corona-Warn-App nutzen!

Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Informationen des Robert-Koch-Instituts finden Sie hier.
» Informationen des Robert-Koch-Instituts zur Corona-Warn-App

Aktuell kann die Meldung von Laborergebnissen in die App noch nicht digital erfolgen. Die organisatorischen und technischen Voraussetzungen werden hierzu aktuell durch die zuständigen Behörden geschaffen. Bis dahin kann ein positiver Corona-PCR-Befund freiwillig durch die Patient*innen selbst in der App über eine Hotline des Herstellers hinterlegt werden.

Weiterführende Informationen für Patient*innen finden Sie hier.

Weiterführende Informationen für Einsender*innen finden Sie hier.

Coronatest: Info für Reiserückkehrer 

Information zur Corona-Warn-App und Zugang zu Ihrem Testergebnis

weitere Informationen zur Warn-App auch hier: 
https://www.alm-ev.de/corona-warn-app.html

Legionellen Trinkwasser
Wiedereröffnung Schulen, Hotels…| 11.06.2020
Legionellen-Infektion durch Trinkwasser verhindern

Wochenlang waren Schulen, Kitas, Fitnessstudios, Hotels, Altenheime und Krankenhäuser im Zuge der Corona-Pandemie in Deutschland geschlossen. Nun öffnen sie wieder ihre Türen – in der Zwischenzeit kann es laut dem Robert-Koch-Institut zu einem erhöhten Legionellenwachstum in den Trinkwasseranlagen gekommen sein .

Eine gründliche Spülung der Leitungen ist laut Dr. rer. nat. Dageförde, Abteilungsleiter Umweltanalytik beim LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen, deshalb nicht nur dringend anzuraten, sondern bindend. „Die VDI/DVGW Richtlinie 6023 gibt klar vor, dass, wenn sich die Nutzungshäufigkeiten oder Entnahmemengen deutlich ändern, durch manuelles oder automatisiertes Spülen gegengesteuert werden muss.“ Entsprechend sei an jeder Stelle der Trinkwasser-Installation ein Wasseraustausch durch Entnahme innerhalb von 72 Stunden sicherzustellen.

Mehr zur Gefahr von Legionellen im Trinkwasser und Untersuchungspflichten in Bezug auf Legionellen lesen Sie bitte hier:

https://www.ladr.de/wasser-und-umweltanalytik/legionellen

Robert Koch Institut: Epidemiologisches Bulletin 24/2020

Alkoholabusus frühzeitig ansprechen
Neuer Leitfaden | 08.06.2020
Alkoholabusus frühzeitig ansprechen – so kann das gelingen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholabusus entwickelt. Dieser soll Ärztinnen und Ärzten helfen, kritischen Alkoholkonsum in der Praxis anzusprechen und das Thema Sucht aktiv aus der Tabuzone zu holen.

Auch wenn der Trend insgesamt rückläufig ist, trinken noch immer zu viele Menschen zu viel Alkohol. Darum müsse weiterhin Prävention und Hilfe angeboten werden, und zwar frei von Vorurteilen oder Diskriminierung, heißt es von Seiten der Verantwortlichen (zum Leitfaden siehe unten).

Wie man akuten und chronischen Alkoholkonsum sicher nachweist, und wie medizinische Laboruntersuchungen die Therapie bei Alkoholabusus unterstützen können, erfahren Sie bei LADR:

» weitere Informationen zum Thema Alkohol und Alkoholmarker

» LADR informiert: Alkoholabusus: PEth als neuer direkter Marker

» Zum Leitfaden der BZgA