News-Archiv

NIPT-RhD Untersuchung
Studie von LADR und der Universitätsmedizin Göttingen | 19.04.2021
Pränatale Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors

Laut geänderter Mutterschaftsrichtlinien (in Kraft seit 24.11.2020) soll jeder Rhesus D-negativen Schwangeren eine pränatale Bestimmung (NIPT) des fetalen Rhesusfaktors (RhD) angeboten werden. Bis die KBV eine EBM-Ziffer beschlossen hat (erwartet zum 01.07.2021), kostet der Test ca. 150 € als IGeL-Leistung.

Ab sofort können wir Ihren Patientinnen eine etablierte NIPT-RhD Untersuchung im Rahmen einer Studie unentgeltlich anbieten:

Das LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen hat 2017 den NIPT-RhD in Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen etabliert. Für eine CE-Zertifizierung ist eine konfirmatorische prospektive Leistungsstudie im ambulanten Bereich erforderlich, die LADR aktuell in Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen durchführt.

Bitte informieren Sie Ihre Patientinnen über diese zeitlich bis 30.06.2021 begrenzte Möglichkeit. Eine ausführlichere

Darstellung der Studie sowie alles Wichtige zur Teilnahme finden Sie unter:
» mehr Informationen zur Studie

Stoffwechselstörungen auf der Spur
Laborchemische Diagnostik | 14.04.2021
Stoffwechselstörungen auf der Spur

Die Auf-, Ab- und Umbauvorgänge von Stoffen in unserem Körper sind hochkomplex. Mit unserer Ernährungsweise und unserem allgemeinen Lebensstil beeinflussen wir sie entscheidend und nachhaltig. Kommt es zu Stoffwechselstörungen, zeigen diese in der Klinik jedoch häufig (zunächst) kein klares Bild.

Die laborchemische Diagnostik hilft bei der Spurensuche. Sie macht eine gestörte Glucosetoleranz, ein gestörter Lipoproteinstoffwechsel oder eine Unterversorgung mit essentiellen Vitaminen oder auch Aminosäuren u.v.m. „sichtbar“ – und ebnet so den Weg für zielgerichtete Maßnahmen: mit Nahrungsergänzung, gesünderer Ernährung, mehr Bewegung, ggf. Medikamenten, o. ä.

Auf unseren komplett überarbeiteten Seiten „Stoffwechsel und Ernährung“ erhalten Sie Hinweise auf relevante Basis- und weiterführende Untersuchungsparameter bei medizinisch indizierten sowie individuell motivierten Fragestellungen.

» Fachgebiet Stoffwechsel und Ernährung

Bedingungslosem Grundeinkommen
Stresslevel | 13.04.2021
Weniger Stress dank bedingungslosem Grundeinkommen?

Im April 2021 startete eine Studie mit 122 Teilnehmern, die 3 Jahre lang 1.200 € pro Monat erhalten – unabhängig von ihren sonstigen Einkünften.

An das bedingungslose Grundeinkommen knüpfen sich viele Fragen, etwa: Eignet es sich zur Armutsbekämpfung? Macht es uns freier, mehr nach unseren Interessen und Neigungen zu handeln? Oder sinkt die Bereitschaft, unattraktive Arbeiten anzunehmen? U. v. m.

Hat ein Grundeinkommen Einfluss auf den Stresslevel?
Die möglichen Auswirkungen des Grundeinkommens auf die Studienteilnehmer  werden mit Fragebögen und persönlichen Interviews erfasst. Darüber hinaus sollen medizinische Untersuchungen Hinweise geben – und hier kommt LADR ins Spiel:

Über die gesamte Studienlaufzeit werden im LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen Haarproben der Teilnehmer auf spezielle Parameter untersucht, die Rückschlüsse auf den Stresslevel zulassen.

Hier gibt es mehr Infos zur Studie.

Aktivität direkter oraler Antikoagulantien
G-BA-Beschluss für Krankenhaus | 22.03.2021
Ergänzende Regelung im Umgang mit gerinnungshemmender Medikation

Vor Versorgung einer hüftgelenknahen Femurfraktur muss die mögliche (Rest-) Aktivität direkter oraler Antikoagulantien (DOAK) abgeschätzt werden. Dafür haben Krankenhäuser jetzt geeignete Testverfahren vorzuhalten. Ein wichtiger Grund für die seit Dezember 2020 geltende Neuregelung ist, den frühestmöglichen Operationszeitpunkt zuverlässig bestimmen zu können. Routine-Bluttests können die Aktivität aller vier relevanten DOAKs nicht gleichzeitig nachweisen. Die Absicherung, dass keine blutungsrelevanten Wirkspiegel im Blut vorliegen, ist entsprechend zeitintensiv und aufwendig.

Weitere Informationen zu verschiedener Untersuchungsmethoden finden Sie in unserem: 

LADR informiert „Ergänzende Regelung im Umgang mit gerinnungshemmender Medikation“.

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Genetische Ursachen Infertilität
Neues LADR informiert | 17.03.2021
Genetische Ursachen für Infertilität

Bei rund jedem zehnten Paar bleibt eine Schwangerschaft trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs aus. Auf der Suche nach der Ursache für die Unfruchtbarkeit sollten auch genetische Gründe in Betracht gezogen werden!

Chromosomenveränderungen und monogene Störungen sind immerhin für 10-20 % der Fertilitätsstörungen bei Männern sowie für 5-10 % der Fertilitätsstörungen bei Frauen verantwortlich. Häufigstes Anzeichen für eine genetisch bedingte Unfruchtbarkeit bei Männern ist ein pathologisches Spermiogramm. Bei Frauen können unter anderem eine Oligo- bzw. Amenorrhoe auf eine genetische Ursache hinweisen.

Welche weiteren konkreten Gründe eine Schwangerschaft verhindern, lesen Sie in unserem neuen

„LADR informiert - Genetische Ursachen der Infertilität“.

Coronavirus, SARS-CoV-2, Spike-Protein
LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen | 05.03.2021
Neue Entwicklungen in der Antikörper-Diagnostik von SARS-CoV-2

Wann können Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen werden? Inwiefern lässt sich durch einen Antikörper-Test rückblickend auch der Infektionszeitpunkt bestimmen? Können Antikörper gegen die Rezeptorbindungsdomäne des Spike-Proteins (S1) quantitativ bestimmt werden? Seit Beginn der Corona-Pandemie sind viele tausend Testungen auf SARS-CoV-2-Antikörper gelaufen – und viele Fragen aufgetreten. Über die Erfahrungen und neue Entwicklungen im LADR Zentrallabor berichten wir in unserem neuen „LADR informiert – Antikörper-Diagnostik“.

Download LADR informiert Nr. 326

Labordiagnostik der Schilddrüse Schwangere
Neues LADR informiert | 25.02.2021
Labordiagnostik der Schilddrüse

Von der Diagnose der Hyper- und Hypothyreose über die Abklärung der Schilddrüsenfunktion während der Schwangerschaft bis hin zu den wichtigsten Einflussgrößen auf die Labordiagnostik: In einem neuen „LADR informiert“ (Ausgabe Nr. 322) geht es um die Labordiagnostik der Schilddrüse.

Auf vier Seiten inklusive Stufendiagnostik wird übersichtlich erläutert, wie sich aus dem klinischen Bild und den Laborwerten eine stimmige Diagnose ergibt.

Download LADR informiert Nr. 322

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Schmerzmittelabhängigkeit
Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen | 17.02.2021
Schmerzmittel in der Labordiagnostik

Laut einer Hochrechnung aus dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2018 hatten bundesweit 26 Mio. Personen im zurückliegenden Monat Schmerzmittel eingenommen – häufig ohne ärztliche Verordnung. Damit rangiert die Prävalenz für eine Schmerzmittelabhängigkeit mit 3,2 % noch vor dem Alkohol (3,1 %). Im Vordergrund stehen dabei freiverkäufliche nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen.

Nicht alle Substanzen haben das gleiche Gefährdungspotenzial, so ist besonders das toxische Potenzial der Überdosierung von Paracetamol hervorzuheben. Oder die Kombination von Schmerzmitteln mit Alkohol.

Gut zu wissen: Der Verdacht auf Missbrauch von Schmerzmitteln kann labordiagnostisch untersucht werden. Aufschluss geben Blut- und Urinanalysen, die auch medikamenteninduzierte Nebenwirkungen anzeigen und sich für eine etwaige Therapiekontrolle eignen. Alles Wissenswerte zum Thema erfahren Sie in unserem LADR informiert „Schmerzmittelabhängigkeit“.

Download: LADR infomiert Nr. 321 Schmerzmittelabhängigkeit

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Weltkrebstag
Weltkrebstag | 04.02.2021
Der LADR Laborverbund stellt neues Themenheft „Tumormarker“ bereit

Am 4. Februar ist Weltkrebstag – in diesem Jahr unter dem Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“. Die Veranstalter wünschen sich von uns allen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs: Jeder möge für sich herausfinden, auf welche Weise sie oder er zur Lösung eines der zentralen Gesundheitsprobleme beitragen kann. Sei es durch Aufklärung und Prävention, durch Helfen und Mut machen und vieles mehr.*

Aus diesem Anlass möchten wir auf unser aktualisiertes Themenheft „Tumormarker“ hinweisen.  Darin haben wir für Sie Informationen über die Aussagekraft klassischer Tumormarker zusammengefasst und eine tabellarische Übersicht zur Zuordnung von Tumormarkern und Organsystemen erstellt.

Sie können das Themenheft „Tumormarker“ kostenlos herunterladen unter LADR.de/informationen/arzt/themenhefte

Oder als Druckexemplar bestellen unter
LADR.de/infomaterial-onkologie

*Weitere Informationen zum Weltkrebstag und der Kampagne finden Sie hier:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag-2021/

Gestrecktes Cannabis
Synthetisches Cannabinoid MDMB-4en-PINACA | 29.01.2021
So gefährlich ist gestrecktes Cannabis

Die EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) warnte schon im November 2020, dass beschlagnahmtes Haschisch und Marihuana, aber auch E-Liquids und präparierte Papiere, mit synthetischen Wirkstoffen wie MDMB-4en-PINACA, 5F-MDMB-PICA oder 4-fluoro MDMB-BUTINACA versetzt waren. Nachweise, die sich aktuell häufen - und die Anlass zur Sorge geben.

Denn der Konsument wird die veränderte Zusammensetzung zunächst nicht wahrnehmen, da die beigemischten Wirkstoffe die Cannabiswirkung imitieren. Doch dieses Unwissen kann lebensgefährliche Folgen haben. Welche das sind und was hinter diesem neuen Trend steckt, lesen Sie hier … 

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