MTLA und MTA - Medizinberufe mit Zukunft!

      

Als MTLA untersuchen Sie Körperzellen unter dem Mikroskop, bestimmen Blutgruppen oder weisen Krankheitserreger in Körperflüssigkeiten nach.

Die Arbeit von Medizinisch Technischen Assistentinnen und Assistenten ist vielseitig. Routine, Organisation, Qualitätsmanagement und EDV sind wichtige Aspekte der täglichen Arbeit.

Weiterführende Informationen zur Ausbildung bei LADR erhalten Sie in unserem:

Ausbildungsflyer zum Download. 

Sie sind Bindeglied zwischen Ärzten und Patienten. Als MTLA leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Findung der Diagnose. MTLA liefern die Grundlagen für ärztliche Entscheidungen. 70 % aller Diagnosen können nur mithilfe der Labormedizin gestellt werden. Die Ausbildung bereitet angehende MTLA auf diesen Beruf vor.

Wichtigste Lehrinhalte sind daher die medizinischen Hintergründe. MTLA verstehen die biochemischen Vorgänge im menschlichen Körper. In der Ausbildung wird auch Ihr technisches Verständnis geschult. Dadurch wissen Sie dann auch, wie Analysegeräte funktionieren.

Voraussetzungen: Mittlerer Bildungsabschluss (z. B. Realschulabschluss) oder gleichwertige Vorbildung
Ausbildungsorte: Schulische Ausbildung in einer MTLA-Schule sowie integrierte Pflichtpraktika in einem oder mehreren LADR Laboratorien
Abschluss: Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (staatl. Prüfung)
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Bewerbungstermine: Abhängig von der jeweiligen MTLA-Schule

 

Wo können MTLA überall arbeiten?

  • In Laborgemeinschaften
  • In Medizinischen Versorgungszentren MVZ
  • In Laboratorien von Krankenhäusern
  • In der Rechtsmedizin
  • In der Forschung
  • In der Pharmaindustrie oder Biotechnologie

Darüber hinaus bietet ein so breit aufgestelltes Unternehmen seinen Fachkräften ganz vielfältige Chancen. Eine einmal eingeschlagene Richtung kann weiter entwickelt werden und oder Sie nutzen ihr Knowhow als MTA in berufsverwandten oder auch ganz anderen Bereichen unseres Hauses.

Darum ist Labormedizin so wichtig

Ich bin gerne MTA, weil...

Edda Schnittke, MTA... es wenig Routine gibt, sondern sich alles rasend schnell entwickelt. Vor allem in der Drogenanalytik ist es interessant, weil wir uns mit immer neuen Substanzen und Nachweisverfahren auseinandersetzen. Wir bilden uns ständig weiter, arbeiten an Studien mit und sind damit auch Teil des Fortschritts und der Qualitätssicherung in unserem Fachgebiet. Edda Schnittke

 

Andre Schmidt, MTA ... mir die Türen in jede Richtung offen stehen. Ich arbeitete zunächst fünf Jahre in der klinischen Chemie. Mein Interesse an der Datenverarbeitung und Labor-EDV wuchs ständig. Ich war bei Softwareumstellungen dabei, zunächst nur in Geesthacht, dann auch an anderen Standorten unseres Laborverbunds. Das macht mir sehr viel Spaß. Da ich genau weiß, was unsere EDV können muss, wurde ich schon seit dieser Zeit gern von den Softwareentwicklern gefragt. Mittlerweile habe ich mich ganz für die EDV entschieden. Meine Fachkompetenz als MTLA kann ich dort voll und ganz einbringen. Das finde ich sehr erfüllend. André Schmidt

Edda Schnittke, MTA... man so viele Möglichkeiten hat. Nach meiner Ausbildung in Schwerin habe ich im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der Transfusionsmedizin und der Blutbank gearbeitet. Mittlerweile habe ich zwei Kinder und bin hier im LADR Labor Dr. Kramer und Kollegen in Teilzeit beschäftigt – der Blutgruppenserologie bin ich treu geblieben. Die Arbeit lässt sich gut mit meinem privaten Alltag in Einklang bringen. Ich bin im Tag-, aber auch im Spätdienst hier.

Durch die vielen Fortbildungen sind wir mit unseren Kenntnissen immer auf Ballhöhe. Das macht es spannend und abwechslungsreich. Meine Kolleginnen und Kollegen sind top und ich bin sehr froh, Teil eines solchen Teams zu sein: Jeder passt für den anderen mit auf und wir halten uns gegenseitig den Rücken frei. In der Blutgruppenserologie kommt es sowohl auf Technikkenntnisse als auch auf praktische Erfahrungen an, weil hier einiges nur in Handarbeit gemacht werden kann. Für mich passt alles zusammen: Vielseitigkeit, Qualitätsanspruch, Kollegialität und Weiterbildungsmöglichkeiten. Nadine Krage

... ich in der Schule eine tolle Chemielehrerin hatte und ein großes Interesse an Chemie und Biologie entwickelte. Meine Ausbildung machte ich in Greifswald – das war ein Volltreffer. Danach ging ich 1999 nach Geesthacht ins Labor Dr. Kramer & Kollegen. Seitdem bin ich in der Molekularbiologie (PCR) mit Spezialgebiet Infektionsserologie tätig. Dabei geht es vor allem um den Nachweis schwerwiegender Erkrankungen wie HIV und Hepatitis. Meine Arbeit ist hochspezialisiert und ich bin mit dieser Qualifikation überall einsetzbar. Wenn ich aus privaten Gründen einmal umziehen müsste, hätte ich keine Probleme, eine neue Stelle zu finden.

Ich arbeite täglich 7 Stunden und mache nebenbei Dienste in der Notfalldiagnostik im Krankenhaus. Ich liebe die Flexibilität und dass ich Teilzeit mit meinem Krankenhausjob kombinieren kann. Diana Zander
 

 

Haben Sie Interesse an diesem verantwortungsvollen Beruf? Gerne können Sie bei uns im LADR-Verbund ein Praktikum absolvieren. Bei Interesse wenden Sie sich an Jessica Kurtz
j.kurtz@ladr.de • Telefon 04152 803-123

Ihre Fragen zu unserem Labor beantwortet Ihnen gerne Martina Menapace (Leitende MTA, stellvertr. QMB.)
m.menapace@ladr.de • Telefon 04152 803-181

Oder Informieren Sie sich hier über die Nachwuchskampagne:
www.junges-blut-im-labor.de [ext]