Wir leben Labor. Seit mehr als 75 Jahren.

Das sind wir: ein ärztlich geführtes Familienunternehmen in dritter Generation mit mehr als 3.400 Mitarbeitenden

Dafür stehen wir: labormedizinische Leistungen im Interesse unserer Patient*innen und ärztlichen Kolleg*innen sowie höchste analytische Qualität, fachärztliche Kompetenz und ein breites Analysespektrum  

So sind wir organisiert: als bundesweiter Verbund medizinischer Laboratorien und Einrichtungen, mit 170 Laborärzt*innen und Expert*innen verschiedenster Fachgebiete

Über 370 Kliniken und 20.000 Ärzt*innen vertrauen unserer Analytik.

Weitere qualifizierte Leistungen bei LADR: LebensmittelanalytikWasser- und Umweltanalytik, Fachservice Hygiene. Kompetenzen erweitern: LADR Akademie mit interdisziplinären Fortbildungen für alle Fachgebiete

Aktuelles

Antigenschnelltest
Studie | 29.11.2021
Jeder fünfte Antigenschnelltest ist nicht hinreichend sensitiv

Im Zuge der neuen Corona-Verordnungen steigt die Nachfrage nach Antigenschnelltests dramatisch, von ersten Engpässen und Rationierungen wird bereits berichtet. Das Problem der Verfügbarkeit tauglicher Tests könnte sich jedoch noch verschärfen. Eine durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) koordinierte Studie, an der auch das LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen beteiligt war, zeigt: Von 122 auf dem Markt erhältlichen Tests weisen 26 Produkte keine hinreichende Sensitivität auf.

Untersuchungsergebnisse

Zur Überprüfung der Sensitivität der Antigenschnelltests diente ein vom Robert Koch-Institut (RKI) hergestelltes Bewertungspanel. Als minimal akzeptierte Sensitivität legten die Forschenden einen Wert von 75 Prozent fest, bezogen auf einen Ct-Wert ≤ 25. Abhängig von der Viruslast zeigten die verschiedenen Testfabrikate unterschiedliche Empfindlichkeiten. So erreichten etwa 60 COVID-19-Tests bei höchster Viruslast (Ct-Wert ≤ 25) eine Sensitivität von 100 Prozent. Unter den Tests, die den Qualitätskriterien nicht genügten, zeigten vier dagegen sogar bei höchster Viruslast eine Sensitivität von null.

Über die Studie und die Gründe für den Qualitätsmangel berichtet auch das
Deutsche Ärzteblatt.

Herzinsuffizienz
LADR informiert | 25.11.2021
Eisenmangel bei Herzinsuffizienz

Bis zu 50 % der von einer Herzinsuffizienz Betroffenen weisen einen Eisenmangel auf –unabhängig von einer manifesten Anämie! Deshalb empfiehlt die aktuelle Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) die regelmäßige Untersuchung von Patient*innen mit einer Herzinsuffizienz auf einen Eisenmangel bzw. eine Anämie – und gegebenenfalls eine Korrektur des Defizits.

Unser LADR informiert Herzinsuffizienz bei Eisenmangel informiert ausführlich über…

  • Folgen des Eisenmangels (Verschlechterung der Herzinsuffizienzsymptome, Anstieg der Hospitalisierungs- und Mortalitätsrate u.v.m.)
  • die Analytik des Eisenmangels (u. a. Bestimmung von Ferritin und Transferrinsättigung in der Basis-, sowie des löslichen Transferrinrezeptors (lTfR) und des Retikulozyten-Hämoglobins (RetHb) im Rahmen der erweiterten Diagnostik)
  • die Möglichkeiten einer Korrektur des Eisendefizits

» Hier downloaden

Lebererkrankungen
LADR Themenheft | 18.11.2021
Erhöhte Leberwerte

Im klinischen Alltag sind leicht erhöhte Leberwerte ein häufiger Befund, oft werden sie jedoch zunächst als klinisch wenig relevant eingestuft. Dabei sind gerade die Parameter der Basisdiagnostik frühe Marker einer beginnenden Leberschädigung.

In unserem Themenheft erhalten Sie ausführliche Informationen über …

a) häufige Erkrankungen: Infektionen, NAFLD, Schäden durch toxische Substanzen, Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, Tumoren
b) die Basisdiagnostik: Messung von Enzymen und Beurteilung verschiedener Quotienten
c) häufige Differenzialdiagnosen, inkl. Diagnostik-Schema
d) die Funktionen der Leber: Syntheseleistungen, Speicher- und Entgiftungsfunktionen usw.

Das LADR Themenheft „Erhöhte Leberwerte“ ist kostenlos als PDF-Datei erhältlich.
» Hier downloaden

Es kann außerdem als Druckexemplar bestellt werden.
» Hier Druckexemplar bestellen 

Labordiagnostik in der Schwangerschaft
LADR informiert |15.11.2021
Labordiagnostik in der Schwangerschaft

Die Mutterschaftsvorsorge (MuVo) ist fester Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung und hat das vorrangige Ziel, Risikoschwangerschaften und Risikogeburten frühzeitig zu diagnostizieren. Die in den Mutterschaftsrichtlinien empfohlenen Leistungen sind umfangreich. Sie können durch weitere sinnvolle Laboruntersuchungen als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ergänzt werden.                                                                                                              

Welche Laboruntersuchungen unter welchen konkreten Bedingungen sinnvoll sein können, beschreibt unser neues:

» LADR informiert „Labordiagnostik in der Schwangerschaft“.

Demenzmarker
LADR informiert | 03.11.2021
Demenzmarker: Liquor-Proben korrekt gewinnen und transportieren

Welche Röhrchen? Wie befüllen? Bei welchen Temperaturen lagern? Demenzmarker-Bestimmungen aus dem Liquor können sensitiv und früh im klinischen Verlauf zur Diagnosestellung einer Alzheimer-Demenz beitragen. Für optimale Werte ist es jedoch essentiell, das Material korrekt abzunehmen und zu transportieren. Denn: Demenzmarker und insbesondere Amyloid-beta 42 sind sehr anfällig für Fehler in der Präanalytik und können dann falsch-auffällig gemessen werden.

Alles Wichtige über das idealerweise zu verwendende Material, die Probennahme und den Probentransport erfahren Sie in unserem neuen LADR informiert „Demenzmarker: Warum ist Präanalytik wichtig?“

» Download LADR informiert 342

Veranstaltung Transfusionsmedizin
Online-Fortbildung | 02.11.2021
Aktuelle Aspekte der Transfusionsmedizin

In dieser Fortbildungseinheit der LADR Akademie geht es um zwei Themen, die für transfundierende Ärzte von großer Bedeutung sind:

  1. Mögliche Risiken bei der „Ungekreuzt“-Transfusion. Zu diesem gerade in der Notfallversorgung und in der operativen Medizin relevanten Thema vermittelt die Fortbildung Hintergrundwissen und relevante Ergebnisse internationaler Studien.
  2. Probleme bei der Blutversorgung von Patienten mit nicht-europäischer Abstammung. In der Fortbildung geht es um genetische/immunologische Ursachen, welche die Versorgung gelegentlich vor sehr große Probleme stellt. Sie zeigt außerdem, wie betroffene Patienten dennoch bestmöglich versorgt werden können.

Dieser Kurs ist kostenfrei und von der Ärztekammer zertifiziert (1 CME Punkt)

Zugang zum Online-KursAktuelle Aspekte der Transfusionsmedizin

Unerfüllter Kinderwunsch
LADR informiert | 19.10.2021
Unerfüllter Kinderwunsch

Für rund 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung erfüllt sich der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht. Die Gründe liegen zu etwa je einem Drittel beim Mann, bei der Frau oder bei beiden gleichzeitig. 

Während bei Frauen eine Vielzahl hormonell bedingter Zyklusstörungen maßgeblich für die Unfruchtbarkeit verantwortlich sind, ist es bei Männern die eingeschränkte Bildung funktionstüchtiger Spermien. Zudem können auch individuelle Lebensstile bzw.
-umstände die Fertilität beider Geschlechter erheblich beeinflussen.

Ausführliche Informationen zu den wichtigsten Einflussgrößen auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau sowie entsprechend Aufschluss gebende Labborparameter entnehmen Sie bitte unserem neuen LADR informiert „Unerfüllter Kinderwunsch: Häufige Ursachen bei Frau und Mann“.

Download LADR informiert Nr. 341

Mikronaehrstoffe
Wichtige Stoffwechselkatalysatoren | 11.10.2021
Bedeutung und Diagnostik von Mikronährstoffen

Neben den Makronährstoffen – Kohlenhydrate, Fette und Proteine sind besonders wichtig für die Energiegewinnung – benötigt der Organismus für diverse Stoffwechsel- und Entwicklungsprozesse auch sogenannte Mikronährstoffe.

Die Bedeutung zeigt sich zum Beispiel während der Schwangerschaft. In dieser Zeit steigt der Energiebedarf lediglich um ca. 10 %, der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hingegen um ca. 50 %. Für die Schwangerschaft, insbesondere für die Entwicklung des Babys, ist eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen deshalb essentiell.

Unser kostenfreier und von der Ärztekammer zertifizierter Kurs „Ausgewählte Mikronährstoffe“ (1 CME Punkt) gibt einen Überblick zu Bedeutung, Diagnostik und Supplementation ausgewählter Mikronährstoffe.

» zum Onlinekurs

Atemwegsinfektionen
Winterhalbjahr 2021/22
Diagnostik bei akuten Atemwegsinfektionen

Muss eine akute Infektion des Respirationstraktes labordiagnostisch abgeklärt werden? Und falls ja, wann und wie? Das ist eine von vielen Herausforderungen in der täglichen Praxis. Und sie wird im bevorstehenden Winterhalbjahr noch einmal erschwert.

Ein Grund dafür ist die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie, z. B. durch Einfluss der Impfquote oder Mutationsvarianten/VOC. Zudem beeinflussen das gesamtgesellschaftliche infektionspräventive Verhalten sowie ggf. saisonal auftretende andere Erreger die Häufigkeit und Symptomatik von Infektionen mit SARS-CoV-2 (COVID-19). Darüber hinaus können durch andere virale oder bakterielle Erreger verursachte Infektionen mit vergleichbarer Symptomatik anhand des klinischen Bildes differentialdiagnostisch schlecht oder gar nicht von COVID-19 unterschieden werden.

Eine Hilfestellung zur Indikationsstellung und Durchführung der geeigneten Labordiagnostik bei akuten Atemwegsinfektionen geben wir in unserem LADR informiert:

„Zur Diagnostik bei akuten Atemwegsinfektionen im Winterhalbjahr 2021/22“.

Hepatitis B und C Screening
Gesundheitsuntersuchung | 30.09.2021
Neu: Einmaliges Screening auf Hepatitis B und C

Gesetzlich Versicherte ab dem vollendeten 35. Lebensjahr haben ab dem 1. Oktober 2021 einmalig Anspruch auf eine Testung auf beide Viruserkrankungen im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsuntersuchung (früher Check-up 35).

Infektionen mit dem Hepatitis B- und C-Virus gehören weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten und können bei chronischem Verlauf zu Leberzirrhose und Leberzellkarzinom führen. Da beide Infektionen zu Beginn häufig symptomlos oder mit unspezifischen Beschwerden ablaufen, bleiben sie oft lange unentdeckt.

Mit der Neuregelung eröffnet das Bundesministeriums für Gesundheit vielen Menschen die Möglichkeit, bei sich eine bestehende, aber bis dato unbemerkte Infektion diagnostizieren zu lassen und damit Zugang zu einer Behandlung zu erhalten. Mit dem Ziel: Hepatitis B und C lassen sich heutzutage äußerst zuverlässig diagnostizieren und auch gut therapieren, wodurch Langzeitfolgen verhindert werden können.

Weitere Informationen zur Diagnostik in unserem:

LADR informiert „Neu: Einmaliges Screening auf Hepatitis B und C im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung“.