Wir leben Labor. Seit mehr als 75 Jahren.

Das sind wir: ein ärztlich geführtes Familienunternehmen in dritter Generation mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden

Dafür stehen wir: labormedizinische Leistungen im Interesse unserer Patient*innen und ärztlichen Kolleg*innen sowie höchste analytische Qualität, fachärztliche Kompetenz und ein breites Analysespektrum  

So sind wir organisiert: als bundesweiter Verbund medizinischer Laboratorien und Einrichtungen, mit 170 Laborärzt*innen und Expert*innen verschiedenster Fachgebiete

Über 370 Kliniken und 20.000 Ärzt*innen vertrauen unserer Analytik.

Weitere qualifizierte Leistungen bei LADR: LebensmittelanalytikWasser- und Umweltanalytik, Fachservice Hygiene. Kompetenzen erweitern: LADR Akademie mit interdisziplinären Fortbildungen für alle Fachgebiete

Aktuelles

Sexuell übertragbare Infektionen (STI)
Steigende Inzidenzen | 11.01.2021
Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Die Erreger der sexuell übertragenen Infektionen (STI: sexually transmitted infections) werden durch enge Körper- und insbesondere Schleimhautkontakte übertragen. Die Vielfalt an STI ist groß. Zu den Erregern zählen Bakterien, Viren und Parasiten. Genitale Infektionen mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis gehören dabei zu den häufigsten Erkrankungen dieser Art in Deutschland.

Die Unterschiedlichkeit der möglichen Erreger ist herausfordernd, weil das klinische Bild allein in der Regel keine eindeutige Diagnose zulässt. Die ist aber wichtig, denn wird eine Infektion nicht erkannt, kann es durch eine unauffällige Ausbreitung der Erreger zu ernsten Spätfolgen kommen, etwa ungewollter Kinderlosigkeit, chronischen genitalen Entzündungen oder Erkrankungen der Neugeborenen.

Download: LADR informiert Nr.316 - Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

weitere Informationen zu Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Präanalytik | 17.12.2020
Praktische Tipps für Praxismitarbeiter

Immer wieder gelangen Proben ins Labor, die im ungünstigsten Fall nicht analysiert werden können. Unsere „Praktische Tipps“ zur Präanalytik klären über häufige Ursachen auf und geben Hinweise für das richtige Vorgehen. Blut nicht korrekt abgenommen, Röhrchen falsch codiert, Proben zu warm gelagert – bei der Patientenvorbereitung und Probengewinnung sowie der Kennzeichnung, Lagerung und dem Transport von Proben treten immer wieder vermeidbare Fehler auf. Das kann die Weiterverarbeitung und Analyse der Proben im Labor verzögern oder gar unmöglich machen.

Um die präanalytischen Prozesse weiter zu optimieren, laden Sie am besten gleich hier „Praktische Tipps“ für Praxismitarbeiter herunter.

» Praktische Tipps - Überblick

» zu den Präanalytik - Praktischen Tipps

psychotrope Substanz (NPS)
Warnhinweis: Neuer psychoaktiver Stoff (NPS) | 27.11.2020
Hohes Gesundheitsrisiko durch synthetische Cannabinoide

Im Gegensatz zum natürlich vorkommenden THC rufen synthetische Cannabinoide, die sich inzwischen fest auf dem Rauschgift-Markt etabliert haben, deutlich häufiger akute und schwerwiegende Vergiftungen hervor. Es drohen unter anderem rasche Ohnmacht, Herzrasen, Krampfanfälle, Verwirrtheit, Wahnvorstellungen oder akute Psychosen. Besonders problematisch: Die hohe Potenz von synthetischen Cannabinoiden erhöht die Gefahr einer Überdosierung.

Umso wichtiger ist es, parallel zur Entwicklung neuer Suchtstoffe in der Diagnostik Schritt zu halten. Bei LADR zum Beispiel können wir das synthetische Cannabinoid MDMB-4en-PINACA inzwischen routinemäßig nachweisen.

» mehr über MDMB-4en-PINACA

Deutscher Lebertag
Kontrolle ist besser | 20.11.2020
Check-up für die Leber

Das ist das Motto des diesjährigen Lebertages am 20. November.
Hintergrund: Lebererkrankungen bleiben oft über lange Zeit unbemerkt. Es ist also ratsam, seine Leberwerte regelmäßig untersuchen zu lassen.

Die Leber spielt als Entgiftungsorgan eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, außerdem produziert sie Galle für die Verdauung. Allerdings: Alkohol und andere Giftstoffe können ihre Zellen nachhaltig schädigen. Mithilfe moderner Labordiagnostik können krankhafte Veränderungen der Leber frühzeitig im Blut erkannt und möglichen chronischen Entzündungen vorgebeugt werden. Unbehandelt können diese zur Leberzirrhose oder zum Leberzellkrebs führen. Die Deutsche Leberhilfe e. V. als Ausrichter des Lebertages empfiehlt daher eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte im Blut.

Einen Überblick über häufige Lebererkrankungen, diagnostische Abklärung und weitere Vorgehensweisen erhalten Sie hier: https://ladr.de/leberwerte

Download: Erhöhte Leberwerte

Download: FIB4 labormedizinische Beurteilung einer Leberfibrose bei NAFLD

Download: Hepatitis E - an sie sollte man denken!

Corona Schnelltest Antigen
Medizinisches Schulungsvideo | 16.11.2020
Vom Abstrich bis zum Ergebnis: Antigen-Schnelltest im Video erklärt

Worauf sollte bei Anwendung von Antigen-Schnelltesten geachtet werden? Die Antwort auf diese Frage gibt es kurz und knackig in diesem Video.

» Direkt zum Video

» mehr Informationen zum Thema Corona Antigen-Schnelltest

iFOBT Test
Praktische Tipps | 11.11.2020
Durchführung des Immunologischen Tests auf okkultes Blut - iFOBT

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung hat sich der iFOBT, ein quantitativ immunologischer Test auf okkultes Blut im Stuhl, bewährt. Um Fehler bei der Analyse oder eine Verwechslung von Proben verlässlich zu vermeiden, bedarf es jedoch einer fachgerechten Gewinnung und Einsendung der Stuhlproben.

Eine Schritt für Schritt-Anleitung zur korrekten Durchführung des iFOBT finden Sie in unserem neuen LADR informiert 311 - Test auf okkultes Blut - iFOBT

Covid-PCR-Testungen
Nachweis von SARS-CoV-2 | 06.11.2020
KV bittet alle Praxen um Priorisierung von Covid-PCR-Testungen

Mit Blick auf die aktuell 100-prozentige Auslastung aller Labore bundesweit bei PCR-Testungen bittet die KVSH im Einvernehmen mit dem Sozialministerium Schleswig-Holstein alle Praxen um eine Priorisierung von Corona-Abstrichen.

Sämtliche Vertragsärztinnen und Vertragsärzte wurden in einem Newsletter entsprechend informiert » Newsletter Download.

Der KVSH zufolge sollen derzeit nur bei Personen Abstriche vorgenommen werden, die eindeutig der Priorität 1 oder 2 (von 5) gemäß der Nationalen Teststrategie zuzuordnen sind. Demnach sind zunächst Proben eindeutig symptomatischer Patient*innen priorisiert abzunehmen. Die weitere Priorisierung umfasst erst in Stufe 2 Proben von Kontaktpersonen der Kategorie 1, Proben zur Abklärung von Ausbruchssituationen sowie Proben von medizinischem Personal und Risikogruppen. 

Bei aktuell steigenden Infektionszahlen führt die große Menge an nicht zwingend medizinisch indizierten PCR-Untersuchungen auf SARS-CoV-2 zu einer Überlastung aller medizinischen Labore in Deutschland. Es ist daher unbedingt nötig, dass die Praxen durch eine Priorisierung bei der Indikation der Abstrichentnahme ihrerseits unterstützen.

Das RKI hat dazu einen übersichtlichen Leitfaden mit Testkriterien zum Download erstellt: » Hier Downloaden

Magen Darm Tag
Magen-Darm-Tag | 06.11.2020
Verdauungstrakt im Fokus: LADR Themenheft zur Mikrobiomdiagnostik der Darmflora

Anlässlich des Magen-Darm-Tages am 7. November informiert die Gastro-Liga e. V. die breite Öffentlichkeit über häufig vorkommende Leiden, frühe Warnzeichen und Behandlungsmöglichkeiten.

In der medizinischen Fachwelt gewinnt das Thema „Mikrobiom des Darms“ zunehmend an Bedeutung. Eine gesunde Darmflora trägt entscheidend dazu bei, dass sich pathogene Keime nur schwer an den Darmepithelzellen anlagern können. Weitere wichtige Funktionen sind die Unterstützung der Verdauung durch die Erweiterung der enzymatischen Kapazität, die Stimulation der Darmperistaltik, eine Beteiligung an der Vitaminsynthese und die Regulation der Entwicklung und Funktion des darmassoziierten Immunsystems.

Störungen der Intestinalflora wiederum werden mit einer Vielzahl von Darmerkrankungen und allergischen Erkrankungen des atopischen Formenkreises in Zusammenhang gebracht.

Einen umfassenden Überblick – auch zu maßgeblichen Laborparametern – gibt unser Themenheft „Mikrobiomdiagnostik der Darmflora und erweiterte Stuhldiagnostik“.

Polyzystisches Ovarsyndrom
Hormonelle Stoffwechselstörung | 06.11.2020
Polyzystisches Ovarsyndrom erkennen und behandeln

Etwa fünf bis zehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden am polyzystischen Ovarsyndrom (PCO-Syndrom/PCOS). Die Hormonerkrankung  ist eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit. Die Diagnostik ist anspruchsvoll. Neben klinischen Untersuchungen gehört die Erhebung einer ganzen Reihe von Laborparametern dazu. Denn die Symptome des PCO-Syndroms sind ebenso vielfältig wie die medizinischen Ursachen.

Das sind die Themenschwerpunkte in unserem „LADR informiert - Polyzystisches Ovarsyndrom“:

  • häufige Symptome und ihre möglichen Ursachen
  • die besondere Situation von Patientinnen mit Übergewicht und/oder Kinderwunsch
  • effiziente Lifestyle-Interventionen und medikamentöse Therapien

Download: LADR informiert 305 - Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom)

Präanalytik Praktische Tipps | 02.11.2020
Dermatophyten-Diagnostik

Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Diagnose von Pilzinfektionen der Haut und Hautanhangsgebilde ist die korrekte Probengewinnung. Das betrifft die Entnahme von Haaren, Hautschuppen und Nagelproben. Zur Anzucht des Erregers sollten die Untersuchungsmaterialien unter aseptischen Bedingungen gewonnen und in einem sterilen Behältnis ohne Medium ins Labor transportiert werden.

Mehr zum schrittweisen Vorgehen und was Sie außerdem im Hinblick auf eine Dermatophyten-Diagnostik beachten sollten, erfahren Sie in unserem neuen LADR informiert

Download LADR informiert Nr.310