Gibt es ungefährliche EHEC Bakterien?

Acht Jahre sind seit dem großen EHEC Ausbruch vergangen. Die Erkrankungen, mit Schwerpunkt in Norddeutschland, wurden 2011 sehr wahrscheinlich durch Sprossen verursacht, die mit dem Serovar O104:H4 kontaminiert waren. Fast 4.000 Menschen erkrankten und 53 Todesfälle waren zu beklagen.
Im Jahr 2018 wurden nach Angaben des Robert Koch Instituts 2.226 durch EHEC verursachte Erkrankungen gemeldet, dies entspricht der vierthäufigsten bakteriell verursachten lebensmittelbedingten Infektion in Deutschland. 

Enterohaemorrhagische Eschericha coli (EHEC) gelten als humanpathogen. Insbesondere in der Lebensmittelindustrie wird allerdings bei positiven Nachweisen in Lebensmitteln die Frage aufgeworfen, ob es auch ungefährliche EHEC gibt, die keine Erkrankungen verursachen. Damit könnten Rückrufe betroffener Produkte und wirtschaftlicher Schaden verhindert werden.

Der ca. 1-stündige Vortrag gibt Informationen zu Risiken und Gefahren durch Enterohaemorrhagische Eschericha coli und anderen enteropathogene E. coli zu erkranken und welche Untersuchungsverfahren im Labor angewandt werden. Fallbeispiele auch bei „kleineren“ Ausbruchsgeschehen zeigen ob und wie gesundheitlicher Verbraucherschutz funktioniert.

       
Termin: 
29.01.2020
Zeit: 
15.00 - 16.30
 Uhr
Anmeldeschluss: 
22.01.2020
CME-Punkte: 
sind beantragt
Kosten: 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referent/en: 

Dr. rer. nat. Burkhard Schütze
Diplom Biologe
Von der IHK öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
Gegenprobensachverständiger nach § 43 LFGB
Abteilungsleiter Lebensmittelanalytik 
LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen, Spandauer Str. 24-26, 21502 Geesthacht

Veranstaltungsort: 

Hotel und Restaurant "Am Alten Rhin"
Friedrich-Engels-Str. 12
16827 Alt Ruppin

Anfahrt

Veranstalter: 

Mit freundlicher Unterstützung von: 
ISG Intermed Service GmbH & Co. KG