Informationen

Messunsicherheit

Eine Aufstellung der angewandten Analyseprinzipien und aktuelle Angaben zur Messunsicherheit werden auf Anfrage von Ihrem LADR-Labor vor Ort zur Verfügung gestellt.

Informationen zur Qualität laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen

Analyseergebnisse können nicht perfekt sein. Um die Streuung der möglichen Ergebnisse zu beschreiben, wird der Begriff der Messunsicherheit verwendet. Von akkreditierten Laboratorien wird gefordert (DIN EN ISO 15189), dass sie bei allen quantitativen Untersuchungsverfahren Angaben zur Messunsicherheit machen können. Diese Angaben werden auf Wunsch von Ihrem LADR-Labor vor Ort zur Verfügung gestellt.

Die Messunsicherheit setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die vorwiegend in der präanalytischen und analytischen Phase liegen. Die LADR-Laboratorien überwachen regelmäßig die präanalytische Phase und erfassen die Unsicherheit in der analytischen Phase, und zwar bei allen Untersuchungen, auch bei denjenigen, die nicht den Richtlinien der Bundesärztekammer (RiLiBÄK) unterliegen.

Die analytische Messunsicherheit wird vom Labor als Unpräzision von Tag zu Tag bestimmt. Dazu werden in der Regel käufliche Kontrollmaterialien in jeder Serie analysiert. Daneben wird die Abweichung von einem vorgegebenen Wert (Referenzmethodenwert) berücksichtigt. Monatlich werden Mittelwert und Standardabweichung sowie Unpräzision errechnet. Die Daten werden gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Diese Daten fallen im Rahmen der internen Qualitätssicherung an und sind ein etablierter Bestandteil des umfassenden Qualitätsmanagements im LADR-Labor vor Ort.