Klinische und forensische Alkoholbestimmung

Hohe Anforderungen an die Qualität und die Rückvollziehbarkeit der Arbeitsschritte

Alkohol findet in unserem Kulturkreis unter den berauschenden Mitteln die weiteste Verbreitung. Zur Diagnose eines akuten Alkoholkonsums oder eines chronischen Alkoholabusus kommen unterschiedliche labormedizinische Methoden zum Einsatz.

Im Bereich der klinischen Chemie wird die Ethanolkonzentration im Blut beispielsweise zur Diagnose einer Intoxikation mit der ADH-Methode gemessen. Die Bestimmung kann auch im Urin erfolgen. Durch den Nachweis des Ethanolmetaboliten Ethylglucuronid kann der Beobachtungszeitraum erhöht werden. Weitere Marker wie GGT oder CDT können zur Differenzialdiagnose einer Abhängigkeitserkrankung hinzugezogen werden.

Bei forensischen Fragestellungen -  wie der Erkennung einer Trunkenheitsfahrt  - werden hohe Anforderungen an die Qualität der Analysen und die Rückvollziehbarkeit jedes einzelnen Arbeitsschrittes im Vier-Augen-Prinzip gefordert. Die Analytik der forensischen Alkohologie erfolgt nach den geltenden Richtlinien und ist nach DIN 17025 für forensische Blutalkoholbestimmung akkreditiert.