Störungen der endokrinen Hodenfunktion (Hypogonadismus)

Definition des Hypogonadismus

Unter Hypogonadismus beim Mann wird im Allgemeinen die Unterfunktion der Hoden verstanden. Leitsymptome des Hypogonadismus beim Mann sind Androgenmangel und/oder Infertilität. Eine Unterteilung des Hypogonadismus kann nach der Höhe der Sekretion der Gonadotropine LH und FSH getroffen werden (s. Abbildung). Der hypergonadotrope Hypogonadismus (Synonym primärer Hypogonadismus) hat seine Ursache in einer primären endokrinen und/oder exokrinen Insuffizienz des Hodens mit konsekutiv gesteigerter LH- und FSH-Sekretion. Störungen im hypothalamisch-hypophysären Regelkreis führen zu einem hypogonadotropen Hypogonadismus (Synonym sekundär Hypogonadismus) mit sekundärem endokrinen und/oder exokrinen Funktionsausfalls der Hoden als Folge der verminderten Gonadotropinsekretion. Eine weitere Unterteilung des hypogonadotropen Hypogonadismus kann nach dem Zeitpunkt des Eintretens des Hypogonadismus (präpubertär/postpubertär) getroffen werden. Eine Sonderform des Hypogonadismus stellt der Altershypogonadismus dar, welcher im Allgemeinen eine Mischung aus primären und sekundären Hypogonadismus darstellt.

Ursachen für einen Hypogonadismus

Symptomatik und Diagnostik des Hypogonadismus
Therapie des Hypogonadismus